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40 Jahre für die vernetzte Blechfertigung

Auf der EuroBLECH 2026 haben wir viele Gründe zu feiern
2. November 2026 durch
40 Jahre für die vernetzte Blechfertigung
Isabel Martínez

Festlaune auf der EuroBLECH 2026 an unserem Stand: In diesem Jahr feiern wir unser 40-jähriges Bestehen, den 30. Geburtstag unseres deutschen Büros, die inzwischen 46. Version unseres Software-Portfolios. Zudem wurde kurz vor dem Start der Messe unsere neue Webseite live geschaltet.

„Seit 40 Jahren ist Lantek Motor für die vernetzte Fertigung weltweit“, sagt unser CEO Alberto López de Biñaspre. „Wir haben als Spezialist für CAD/CAM mit der Maschinenprogrammierung angefangen und entwickeln heute Lösungen für die Smart Factory, die Vernetzung immer größerer Teile der Fertigung.“

Mehr als 40.000 Kunden in über 100 Ländern profitieren von den Vorteilen unseres herstellerunabhängigen Softwareportfolios, das mehr als 4.500 Maschinenmodelle unterstützt. Wir bauen zudem unsere internationale Präsenz kontinuierlich aus: Lokale Teams in 23 eigenen Niederlassungen in 17 Ländern weltweit unterstützen unsere Anwender und Werkzeugmaschinenhersteller vor Ort optimal. Mit ihrer Marktnähe geben die lokalen Teams zudem wichtige Impulse für unsere Produktentwicklung, die sich an den Bedürfnissen unserer Kunden orientiert.

Software-Update V46: mehr Technologien, Vernetzung und Datenfluss

Die herstellerunabhängige und intelligente Verknüpfung aller Prozessschritte mit einem durchgängigen Datenfluss ist die Stärke unserer Software. Wir entwickeln unser Portfolio fortwährend an den Bedürfnissen der Branche weiter, damit Unternehmen zunehmend komplexe Produktionsumgebungen mit größerer Effizienz, Flexibilität und Konsistenz bewältigen können.

Entsprechend fand unser Software-Update mit dem Titel „Lantek V46: Further“ großes Interesse bei den Besuchern der EuroBLECH 2026. Es erweitert die Automatisierung auf weitere Technologien, vernetzt den Fertigungsbereich noch umfassender und verbessert den Informationsfluss in unserem gesamten Portfolio, unter anderem mit diesen Innovationen:

  • Kalkulation: Eine neue Generation intelligenter Angebotserstellung mit der Weiterentwicklung von iQuoting

  • Stanzen: Fortschrittliche Programmierung und Hochleistungsschachteln mit Lantek Expert für Stanzmaschinen

  • Mehr Automatisierung für den gesamten Produktionsablauf mit dem neu gestalteten Stackmaster

  • Baugruppen-Import und Verzapfung für die Rohrprofilfertigung in Lantek Flex3D

  • Vertiefte Integration von Lantek Bend

  • Erweiterte Maschinenanbindung in der gesamten Werkstatt

In den vergangenen 40 Jahren hat sich unser Portfolio von der klassischen CAD/CAM- und Maschinenprogrammierung zur Software für vernetzte Fertigungsprozesse, Cloud-Lösungen und einer Smart Factory Platform entwickelt. All das spiegelt unser neuer Webauftritt wider, der kurz vor der EuroBLECH live geschaltet wurde. Neu geordnet, übersichtlich gestaltet und mit vielen Grafiken und Videos bildet www.lantek.com nicht nur unser gesamtes Portfolio ab, sondern informiert auch über Technologien und gibt wichtige Tipps und Hinweise, etwa zum Thema Cybersecurity.

Auf der EuroBLECH 2026 waren wir vom 20. bis 23. Oktober in Hannover in Halle 11, Stand 11-C08 vertreten.



Drei Fragen an…

Unseren CEO Alberto López de Biñaspre

Was macht das Angebot von Lantek seit 40 Jahren so einzigartig?

Viele Hersteller liefern ihre Maschinen mit eigener Software. Lantek hat von Anfang an ein Konzept verfolgt, das wir Multivendor-Ansatz nennen: Wir ermöglichen es unseren Anwendern, Maschinen unterschiedlicher Hersteller mit unserer übergeordneten Lösung zu programmieren und Schritt für Schritt ihre gesamte Fertigung zu digitalisieren und immer stärker zu vernetzen.

Was bedeutet für Sie das Konzept der Smart Factory?

Unser primäres Ziel ist, den Fertigungsalltag effizienter zu machen und die Anwender mithilfe der Digitalisierung von immer wiederkehrenden Aufgaben zu entlasten. Unternehmen, auch in Deutschland, müssen an vielen Stellen ihre Effizienz steigern, weil sie einerseits den internationalen Wettbewerb spüren, ihnen andererseits die Fachkräfte fehlen. Entsprechend sind wir von einem Anbieter einer klassischen CAD/CAM-Lösung für unsere Anwender zu einem Partner geworden, der ihnen eine Plattform mit vielfältigen Software-Modulen anbietet, die alle miteinander vernetzt. Jedes Unternehmen kann nach seinen Bedürfnissen genau die Elemente wählen, die seine Prozesse optimal unterstützen, bis hin zur komplett digitalen Fabrik. Die Datenhoheit des Kunden, die Sicherheit von Informationen und der Datenschutz haben bei Lantek Priorität. Wir arbeiten hier nach hohen Standards und sind nach ISO 27001 zertifiziert.

Wohin geht die Entwicklung der Blechfertigung?

Künstliche Intelligenz wird auch in unserer Branche eine immer größere Rolle spielen. Wir möchten sie nicht als Selbstzweck einsetzen, sondern ihre Chancen nutzen, etwa bei der Auswertung großer Mengen historischer Daten zur effizienteren Angebotserstellung oder bei der Ermittlung von Werten, wenn solche Daten fehlen. Auch in der Agentic AI sehen wir Chancen, dass KI künftig nicht nur einzelne Informationen bereitstellt, sondern komplette Prozesse stärker unterstützt.

Drei Fragen an…

Christoph Lenhard, seit Eröffnung unseres deutschen Büros Vertriebsleiter für die DACH-Region

Ist Lantek nur etwas für IT-Spezialisten und große Unternehmen?

Im Gegenteil. Unser Software-Portfolio ist modular aufgebaut, sodass jeder Neukunde mit dem Modul anfangen kann, das sein dringlichstes Problem löst. Mit unserem Team beraten wir bei der Auswahl, unterstützen bei der Implementierung, schulen das Personal und stehen anschließend als Ansprechpartner und Problemlöser bereit, wenn es irgendwo klemmt. Unternehmen können dann nach Bedarf und in dem Tempo, das zu ihnen und ihren Mitarbeitenden passt, weitere Module hinzunehmen und weitere Unternehmensbereiche digitalisieren.

Welche Vorteile bietet das den Unternehmen?

Zum einen gibt ihnen unser hersteller- und technologieübergreifender Ansatz die Freiheit, neue Maschinen und Technologien nicht nach der damit gelieferten Software aussuchen zu müssen. Zum anderen profitieren sie von der intelligenten Verknüpfung ihrer Prozessschritte mit einem durchgängigen Datenfluss. Valide Informationen ersetzen Excel-Dateien und auch das berühmte „Bauchgefühl“. Einmal erfasst, können sie Daten innerhalb ihrer Softwareumgebung für unterschiedliche Prozesse nutzen, von der Kalkulation und Angebotserstellung bis zur Fertigung. Das alles vermeidet Übertragungsfehler, spart viel Zeit und steigert die Transparenz.

Wie schätzen Sie aktuell die Situation auf dem deutschen Markt ein?

Unternehmen sind vorsichtiger bei Investitionen. Wo es früher darum ging, mit neuen Maschinen Kapazitäten auszubauen, richtet sich heute der Fokus mehr auf die Effizienzsteigerung. Hier eröffnet die Digitalisierung in vielen Unternehmen noch ein erhebliches Potenzial: Mithilfe von Daten, Konnektivität und Automatisierung könnten sie ihre vorhandenen Ressourcen besser ausschöpfen.