Wie das maschinelle Lernen die Art und Weise, wie wir produzieren, revolutionieren wird

Denken wir einen Moment an das hohe Datenvolumen, das wir Unternehmen generieren. Daten über Kunden, Lieferanten, Produktivität, Personalwesen... Informationen, die in vielen Fällen nicht in allen Geschäftsabteilungen integriert sind, so dass man keinen Gesamtüberblick hat oder, was noch schlimmer ist, die nicht einmal digitalisiert werden. Beide Schwachstellen verlangsamen die Entscheidungsfindung und/oder können zu Fehlentscheidungen führen. Und in diesem neuen digitalen Ökosystem sind die Daten der Rohstoff für die Industrie 4.0.

Anpassung und personalisierung, weit über die software hinaus

Im Zeitalter der Digitalisierung ist die Möglichkeit einer persönlichen Anpassung des Angebots ausschlaggebend, um bei der Auswahl von Kunden und potenziellen Kunden bevorzugt zu werden. Eine notwendige Anpassung in allen Branchen, der sich auch die Metallindustrie nicht entziehen kann. Welche Möglichkeiten gibt es, um sich von der Konkurrenz abzuheben? Entscheidend ist weder das Produkt noch die Software selbst, sondern die Prozesse und die Art und Weise, wie die Softwareanwendungen an diese Prozesse angepasst werden.

Digitale Zwillinge, oder als wir das erste Modell noch Prototyp nannten

Der Prototypenbau ist so gut wie vorbei. Ja, ich weiß, das klingt nach einer abgedroschenen Phrase, es ist aber die Realität, der wir dank der neuen Möglichkeiten gegenüberstehen, die die Industrie 4.0 uns bietet. Heute gibt es Softwarelösungen, die in der Lage sind, ein Produkt oder einen Prozess, den wir testen wollen, virtuell zu entwerfen, wobei Arbeitsstunden und Investition deutlich reduziert werden.